Einer der Verurteilten wurde für schuldig
befunden, vertrauliche Informationen an Israel weitergegeben, mehrfach
einen feindlichen Staat besucht und dort Schulungen zwecks
Spionagetätigkeit erhalten zu haben. In der Urteilsbegründung hieß es,
Dschawdat al-Hakim habe bis zu seiner Festnahme im Mai 2009 ein
Jahrzehnt mit dem zionistischen Regime kollaboriert. Die beiden anderen
Männer wurden in Abwesenheit verurteilt. Gegen das Urteil kann Berufung
eingelegt werden.
Im Vorjahr hatte Beirut die Zerschlagung eines
vom israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad aufgezogenen
Spionageringes gemeldet. Als dessen Kopf galt der pensionierte General
Adib al-Alam. Die Gruppe hatte offenbar den Auftrag, Anschläge auf
Parlamentsvertreter der libanesischen Hisbollah sowie pro-syrischer
Palästinenserfraktionen vorzubereiten und durchzuführen.
3 November 2010 - 20:30
News ID: 211829
Im Libanon sind drei Männer von einem Militärgericht wegen Spionage für das zionistische Regime zum Tode verurteilt worden.